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Podiumsdiskussion unter Leitung des Deutschlandfunk-Kulturredakteur Dr. Michael Köhler (Mitte).
 Foto: Jochen Müller
 
17. Februar 2018
 
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Düsseldorf hatte am 17. Februar im Rahmen des Düsseldorfer Photo-Weekends in den Künstlerverein Malkasten zu einem Symposium eingeladen: Es ging um die Zukunft eines möglichen Zentrums für Fotografie in der Landeshauptstadt. 180 Besucher kamen zu der hochkarätig besetzten Diskussionsrunde.

Wertvolles Kunstgut geht verloren

Gleich in seiner Begrüßungsrede merkte Hagen Lippe-Weissenfeld, MIT-Kreisvorstandsmitglied sowie ehemaliger kaufmännischer Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung NRW, an: „Wer sich bei Zeiten nicht kümmert, darf sich später nicht wundern wenn andere sich erfolgreich um Werke und Nachlässe von Künstern aus Düsseldorf und Umgebung bemühen.“ Damit brachte er die Sorgen vieler Gäste auf den Punkt, dass eine große Anzahl an Werken heutzutage von ausländischen Galerien aufgekauft würden.

Dr. Christiane Leber, Leiterin der Kunstsammlung der DZ Bank in Frankfurt, wies in einem Impulvortrag darauf hin, dass sich die Fotografie über Jahre, neben der Malerei, zur Fotokunst weiterenentwickelt hat und heute einen sehr hohen Stellenwert in der gesamten Kunstszene einnehme. Durch die voranschreitende Digitalisierung befindet sich auch dieser Bereich immer weiter im Wandel.

 

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Foto v.l.n.r.: Dr. Michael Köhler, Prof. Thomas Weski, Katja Stuke, Laurenz Berges, Prof. Katharina Sieverding, Dr. Christina Leber, Nobert D. Hüsson, Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld
Foto: Jochen Müller

Eine Chance für die Stadt, etwas Einzigartiges zu schaffen

Zu den Teilnehmern der Gesprächsrunde gehörten neben Laurenz Berges, Meisterschüler von Bernd Becher, auch der international bekannte Fotokurator Thomas Weski sowie die mehrfache documenta-Teilnehmerin Professorin Katharina Sieverding. Weski betonte den Sinn einer international ausgerichteten Forschungseinrichtung für Fotografie, die Archiv und Künstlerresidenz mit Fachkräften und Werkstätten sein könnte. Es könne auch ein Ort für Werksammlungen nebst Entwürfen und Nachlässe sein, der das Abwandern in ausländische Sammlungen verhindert. Eine Konkurenz zu den bestehenden Museumseinrichtungen soll dieses Zentrum jedoch nicht sein, da es mehr als Servicepoint der Fotografie für alle verstanden werden soll. In dieser Institution müsste vor allem Wert auf restauratorische und archivarische Kompetenz gelegt werden. Aber auch Beratungen zum Urheberrecht könnten hier durchgeführt werden.

Die Beuys-Schülerin Sieverding steckte den Rahmen weit und sprach sich für eine „internationale Medien-Power-Station des 21. Jahrhunderts“ aus, um den fortschrittlich-künstlerischen Aspekt zu betonen. Diese Einrichtung müsse ein Alleinstellungsmerkmal von Weltrang haben. Derzeit sei Düsseldorf zu provienziell. Die Politik müsse den Mut haben, Gelder zu geben.
 

Einigkeit bestand darin, nun weitere Schritte zur Einrichtung einer solchen Institution zu beschreiten. Aus der Kunstakademie ging seit Mitte der 1980er Jahre die „Düsseldorfer Fotoschule“ um Bernd und Hilla Becher hervor. Die Namen ehemaliger Schüler wie Andreas Gursky, Thomas Struth, Candida Höfer und Thomas Ruff haben längst Weltgeltung. Die „Bechers“ und ihre Schüler sind in zahlreichen großen Museen vertreten. Ein Fotozentrum, wie hier gefordert, könnte sich einreihen in so bekannte Institutionen wie das Literaturarchiv in Marbach oder das Getty Center in Los Angeles.

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MIT-Vorsitzender Norbert D. Hüsson
Foto: Norbert Opfermann

 

Norbert D. Hüsson, Kreisvorsitzender der MIT äußerte sich nach der Veranstaltung erfreut: “Die überaus positive Resonanz von rund 180 Gästen zeigt, dass dies ein Thema für die Stadtentwicklung ist und somit auch für die Unternehmen und Mitarbeiter in Düsseldorf von großem Interesse ist. Es zeigt, dass die Lebensqualität einer Stadt auch die Attraktivität der Arbeitsplätze steigert.“

26. Oktober 2018

 

Die MIT Düsseldorf besuchte das Andreas Quartier und die Teilnehmer_innen erfuhren interessante Hintergrund-Informationen.
Die Veranstaltung fand mit dem Stadtbezirk1 der CDU statt und war voll ausgebucht.

Ende 2017 war der Luxus-Wohnkomplex mit Hotel und Gastronomie-Angeboten im ehemaligen Amts- und Landgericht an der Mühlenstraße eröffnet worden. Der Neubau des Quartiers lag in den Händen des Düsseldorfer Büro SOP-Architekten.

 

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6. Juli 2018

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v.l. Missagh Ghasemi, Dr. Thomas Köster, Norbert Hüsson, Andreas Ehlert, Thomas Gerdes (Foto: Stefan Golißa)

 

Die MIT-Düsseldorf besuchte am Freitag, den 6. Juli die Firma BASF in Düsseldorf Holthausen, um sich zum einen über deren Produktpalette, sowie über deren Standortanliegen zu informieren. In der anschließenden Vorstandssitzung wurde dann Norbert Hüsson als Spitzenkandidat für die Nominierung zum Europaabgeordneten ins Rennen geschickt.

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 Foto: Norbert Opfermann

Dr. Matthias Höschel (r.) hatte am 4. Juli zum fünften „Forum für Europa – Vision und Wirklichkeit“ in Düsseldorf Rainer Wendt, den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, eingeladen. Rainer Wendt stellte seine Ausführungen unter das hochaktuelle Motto „Grenzenlose Gefahren – Kriminalität und Terror bekämpfen“. Der gebürtige Duisburger steht seit 2007 an der Spitze der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund sowie Mitglied von CDU und CSU. Die rund 60 Gäste im Maxhaus erlebten einen spannenden und informativen Abend.

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