MIT Tag 2018 Paderborn

v.l.n.r: Andreas Ehlert, Olaf Lehne MdL, Angela Erwin MdL, Dr. Andrea Hüsson, Dr. Thomas Köster (Foto MIT)

 

 03.09.2018, Düsseldorf

Rund 400 Delegierte und Gäste der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) trafen sich am vergangenen Wochenende am Flughafen Paderborn/Lippstadt zum jährlichen Mittelstandstag. Auch Delegierte der MIT Düsseldorf waren mit dabei. Wichtigster Beschluss mit Wirkung auch auf Düsseldorf: Der CDU-Wirtschaftsflügel macht Druck für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge.

„Dies ist ein wegweisender und erfreulicher Vorstoß unserer MIT. Die Belastung des einzelnen Anliegers für die Sanierung der öffentlichen Straßeninfrastruktur ist oftmals existenzgefährdend. Auch ist die Theorie, dass man eine direkte und monetär erfassbare Gegenleistung dafür erhält, dafür dass die Straße vor der eigenen Tür eine neue Teerdecke erhält, oftmals weder vermittelbar noch nachvollziehbar“, so die stellvertretende Vorsitzende der MIT NRW und der MIT Düsseldorf, Angela Erwin MdL.

„Oftmals gehen die Summen in die zehntausende Euro und können Existenzen vernichten. Der Erhalt der öffentlichen Infrastruktur - nach den gerechtfertigten Ersterschließungsgebühren und Anschlussgebühren - muss allgemeine Aufgabe des Staates sein“, führt der stellv. Vorsitzende der MIT Düsseldorf, Olaf Lehne MdL, weiter.

Der Landesvorsitzende der MIT, Hendrik Wüst, betonte beim Mittelstandstag auch: „Die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge bei Kompensation für die Kommunen durch das Land, würde die Bürger entlasten und ein Investitionshemmnis bei kommunaler Infrastruktur beseitigen.“

Dies sehen auch die Mittelständler in Düsseldorf so. Norbert Hüsson, Vorsitzender der MIT Düsseldorf und der MIT Bergisches Land, fordert alle Parteien auf, „dieses wichtige Thema, welches in anderen Bundesländern auch diskutiert wird oder wo die Straßenausbaubeitrage gar schon abgeschafft sind, aufzugreifen und sich auch für die Änderung des Kommunalabgabengesetzes NRW in dieser Hinsicht einzusetzen.“

06.07.2018

 

Auf Ihrer Gesamtvorstandssitzung wählte die MIT der CDU des Kreisverbands Düsseldorf ihren Vorsitzenden Norbert Hüsson mit 75 Prozent zu ihrem Spitzenkandidaten für die Aufstellung als Kandidat zur Europawahl.

Sein Gegenkandidat Dr. Mathias Höschel erhielt 25 Prozent.

NorbertHüsson wird sich somit auf der Delegiertenversammlung der CDU des Kreisverbandes im September um die Aufstellung als Kandidat des Bezirksverbandes der CDU im Bergischen Land mit dem Votum der MIT bewerben.

Dr. Höschel wird seine Kandidatur aufrecht erhalten.

03.03.2018
 
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU in Düsseldorf (MIT) bedauert das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten. „Fahrverbote treffen in erster Linie Berufstätige und Selbstständige“, kritisiert Norbert Hüsson, Vorsitzender der MIT Düsseldorf. „Besonders für unseren Mittelstand, für Handwerker und Lieferanten wären solche drastischen Einschränkungen existenzgefährdend.“ Vorstandsmitglied und Pressesprecher der MIT-Düsseldorf, Stefan Golißa fordert, dass es für Liefer- und Handwerkerfahrzeuge ebenso wie für den ÖPNV und Rettungsfahrzeuge Ausnahmegenehmigungen geben müsse. Dies muss bei der Erstellung des neuen Luftreinhalteplanes durch die Kommune unbedingt berücksichtigt werden.“ Auch in Düsseldorf hätten sich viele Pendler bewusst für den Kauf eines Diesels entschieden, so Hüsson: „Für sie kämen Fahrverbote einer Enteignung gleich.“
 
Tatsächlich ist die Emissionsbelastung laut Hüsson seit mehr als zehn Jahren rückläufig: „Die heutige Technologie beim Verbrennungsmotor stellt bereits sicher, dass Grenzwerte eingehalten werden. Gefragt sind daher keine Fahrverbote, sondern smarte Lösungswege“, sagt Hüsson. „Die Verwendung synthetischer Kraftstoffe, Modellprojekte zur intelligenten Verkehrssteuerung, Smart-City-Programme, dynamische Navigationssysteme oder auch stickoxidschluckende Baustoffe weisen den richtigen Weg.“ Hüsson sieht ein kolletives Versagen von Autoindustrie und der Politik auf Europaischer und Bundesebene.
 
Die MIT Düsseldorf erwartet außerdem von der Autoindustrie, dass sie verloren gegangenes Ver-trauen wiederherstellt. Die Konzerne müssten dafür sorgen, dass sie nicht nur die vorgeschriebenen Abgaswerte im Prüfstand ohne Manipulationen einhalten, sondern auch den Unterschied zwischen Laborwerten und Realemissionen spürbar reduzieren. Hüsson: „Wenn dies mit Softwareupdates nicht gewährleistet werden kann, muss eine Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Fahrzeughersteller erfolgen, sofern diese technisch möglich und sinnvoll ist.“ Schnellschüsse wie Fahrverbote müssten jedoch vermieden werden.
 
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft und für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.
 
Bei Rückfragen stehen Ihnen der Kreisvorsitzende oder der öffentlichkeitsbeauftragte der MIT-Düsseldorf gerne zur Verfügung.
 
 
 
 
 

18.02.2018

Zentrum für Fotografie in Düsseldorf nimmt Kontur an

Ideen zu einem Fotozentrum für Düsseldorf nehmen Gestalt an.

Auf Einladung des Kreisverbandes der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Düsseldorf fand im Künstlerverein Malkasten am Samstag, 17.02.2018 ein Symposium mit über 180 Besuchern statt, in dessen Rahmen ein Podium die Zukunft eines möglichen Zentrums für Fotografie in der Landeshauptstadt erkundete.

Gleich in seiner Begrüßungsrede merkte Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, MIT-Kreisvorstandsmitglied und ehemaliger kaufmännischer Direktor und Vorstand der Stiftung Kunstsammlung NRW, an: „Wer sich bei Zeiten nicht kümmert, darf sich später nicht wundern, wenn andere sich erfolgreich um Werke und Nachlässe von Künstern aus Düsseldorf und Umgebung bemühen.“ Damit brachte er die Sorgen vieler Gäste auf den Punkt, da eine große Anzahl an Werken heutzutage von ausländischen Galerien aufgekauft würden.

Dr. Christiane Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung Frankfurt a. M. wies in einem Impulvortrag darauf hin, dass die Fotografie nicht einfach irgendwann erfunden wurde, sondern sich diese über Jahrzehnte entwickelt hat. Durch die voranschreitende Digitalisierung befindet sich auch dieser Bereich immer weiter im Wandel. Heute sind eine Vielzahl von Materialien und Techniken vorhanden, die durch die Künstlerinnen und Künstler auf vielfältige Art und Weise eingesetzt werden. Dadurch hat sich die Fotografie über Jahre, neben der Malerei, zur Fotokunst weiterenentwickelt und nimmt heute einen sehr hohen Stellenwert in der gesamten Kunstszene ein.

Zu den Teilnehmern der Podiumsdiskussion gehörten neben Laurenz Berges, Meisterschüler von Bernd Becher, auch der international bekannte Fotokurator Prof. Thomas Weski sowie die mehrfache documenta-Teilnehmerin Prof. Katharina Sieverding. Weski betonte den Sinn einer international ausgerichteten Forschungseinrichtung für Fotografie, die Archiv und Künstlerresidenz mit Fachkräften und Werkstätten sein könnte. Es könne auch ein Ort für Werksammlungen nebst Entwürfen und Nachlässe sein, der das Abwandern in ausländische Sammlungen verhindert. Eine Konkurenz zu den bestehenden Museumseinrichtungen soll dieses Zentrum jedoch nicht sein, da es mehr als Servicepoint der Fotografie für alle verstanden werden soll. In dieser Institution müsste vor allem Wert auf restauratorische und archivalische Kompetenz gelegt werden. Aber auch Beratungen zum Urheberrecht könnten hier durchgeführt werden.

Die Beuys-Schülerin Sieverding steckte den Rahmen weit und sprach sich für eine „internationale Medien-Power-Station des 21. Jahrhunderts“ aus, um den fortschrittlich-künstlerischen Aspekt zu betonen. Diese Einrichtung müsse ein Alleinstellungsmerkmal von Weltrang haben. Derzeit sei Düsseldorf zu provienziell. Die Politik müsse den Mut haben, Gelder zu geben.

Einigkeit bestand über den Sinn, nun weitere Schritte zur Einrichtung einer solchen Institution zu beschreiten. Aus der Kunstakademie ging seit Mitte der 80er Jahre die „Düsseldorfer Fotoschule“ um Bernd und Hilla Becher hervor. Die Namen ehemaliger Schüler wie Andreas Gursky, Thomas Struth, Candida Höfer und Thomas Ruff haben längst Weltgeltung. Die „Bechers“ und ihre Schüler sind in zahlreichen großen Museen vertreten. Ein Fotozentrum, wie hier gefordert, könnte sich einreihen in das Literaturarchiv in Marbach oder dem Getty Center in L.A.

Norbert Dr. Hüsson, Kreisvorsitzender der MIT äußerte sich erfreut: “Die überaus positive Resonanz von rund 180 Gästen zeigt, dass dies ein Thema für die Stadtentwicklung ist und somit auch für die Unternehmen und Mitarbeiter in Düsseldorf von großem Interesse ist. Es zeigt, dass die Lebensqualität einer Stadt auch die Attraktivität der Arbeitsplätze steigert.“

 

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Foto v.l.n.r.: Dr. Michael Köhler, Prof. Thomas Weski, Katja Stuke, Laurenz Berges, Prof. Katharina Sieverding, Dr. Christina Leber, Nobert D. Hüsson, Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld
Copyright: Jochen Müller

 

12. Mai 2017
Die Gastprofessur von Dieter Falk an der Robert-Schumann-Hochschule ist bis zum Wintersemester 2018/2019 gerettet. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Düsseldorf (MIT) hat mit ihrer laufenden Spendenaktion bereits heute die erforderlichen 25.000 Euro für eine 50-Prozent-Finanzierung gesammelt. Die andere Hälfte übernimmt die Musikhochschule.
MIT-Vorsitzender Norbert Hüsson dankt besonders dem Hauptspender Dr. Khosrow Dabir sowie seinen Kollegen und Partnern Dr. Himing und Professor Poll sowie seiner ebenfalls in der medizinischen Praxis tätigen Tochter Dr. Daria Dabir: „Vater und Tochter Dr. Dabir sowie Dr. Hirning und Professor Poll steuerten allein 10.000 Euro bei. Dadurch haben wir schon heute den Betrag von 25.000 Euro zusammen, obwohl der Spendenmarathon noch bis Anfang Juni 2017 läuft. Ich bin besonders stolz, dass Dr. Khosrow Dabir Mitglied der MIT ist."

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