10. Oktober 2016
 
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Düsseldorf (MIT) reagiert mit Unverständnis auf Äußerungen von OB Thomas Geisel (SPD) bei der Expo-Real in München. Dort hatte Geisel ein Bündel von Wohnungsbauprojekten angekündigt.
 
Angela Erwin, stellvertretende Landesvorsitzende der MIT, und Olaf Lehne, Geschäftsführer der MIT Düsseldorf, sehen Industrie- und Gewerbeflächen durch den verstärkten Wohnungsbau in Gefahr: „Sicher ist es gut, wenn Düsseldorf wächst und mehr Wohnungen entstehen. Darüber sollte OB Geisel aber nicht den Mittelstand und die Industrie vernachlässigen. Auch für die Wirtschaft müssen Flächen erhalten und neu erschlossen werden. Sonst droht der Verlust von Arbeitsplätzen, Wachstum und Wohlstand in Düsseldorf.“
 
In den letzten sechs Jahren seien unter Rot-Grün 3.500 Hektar Industrie- und Gewerbeflächen in Nordrhein-Westfalen vernichtet worden. Dies betreffe auch Düsseldorf. „Noch ist die Landeshauptstadt zweitwichtigster Industriestandort unter den Großstädten in NRW. 40.000 Arbeitsplätze hängen direkt an der Düsseldorfer Industrie. Weitere rund 50.000 Jobs gibt es bei den Zulieferern in der Region. An dieser Stütze unserer Wirtschaftskraft darf die Stadtspitze nicht rütteln“, warnen Erwin und Lehne. Beide weiter: „Der OB muss sicherstellen, dass der Wohnungsbau der Wirtschaft genug Flächen lässt, damit sie sich weiterentwickeln kann. Das nützt auch der Stadtkasse. Denn die Gewerbesteuer ist Düsseldorfs größte Einnahmequelle.“
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